Mittwoch, 20. September 2017

Der Schmetterling

Es war einmal ein buntes Ding
ein so genannter Schmetterling. 

Der flog wie alle Falter
recht sorglos für sein Alter.

Er nippte hier - er nippte dort
und war er satt, so flog er fort. 

Flog zu den Hyazinthen
und schaute nicht nach hinten.

So kam´s, dass dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing. 
(Heinz Erhardt)



Den sorglosen Schmetterling habe ich vermustert und sende ihn diese Woche zu Michaela.

Montag, 18. September 2017

Belgische Waffeln

Nachdem ich euch nun schon in mehreren Posts von den Belgischen Waffeln vorgeschwärmt habe, möchte ich euch auch das Rezept zum Nachbacken da lassen.

Zutaten für 6 große Waffeln
 2 Eier
250 g Mehl
15 g brauner Zucker
1 TL gemahlene Vanille
250 ml Milch
1 Päckchen Trockenhefe
100 g Butter
1 Prise Salz

Butter bei niedriger Temperatur schmelzen. Die Butter dann etwas abkühlen lassen und mit den zwei Eiern gut verquirlen.

Unter ständigem Rühren Mehl, Zucker, gemahlene Vanille und eine Prise Salz zugeben. Solange Rühren bis eine schöne homogene Masse entsteht.

Milch erwärmen bis sie lauwarm ist und Hefe unterrühren. Milch-Hefegemisch dann unter den Teig rühren bis ein glatter Teig entstanden ist.

Teig 30 Minuten an einem warmen, zugluftgeschützten Ort ruhen lassen.

Dann Waffeleisen vorheizen und mit Öl bepinseln. Teig nach Anleitung des verwendeten Waffeleisens auftragen und Waffeln ca. 4 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Dazu schmeckt z.B. Schlagsahne mit Beeren oder Erdbeersoße, Vanilleeis, Schokoladensoße, Karamell etc.


Freitag, 15. September 2017

KW 37/17 - Horrorwoche

Über die letzte Woche gibt es nicht viel zu erzählen, denn ich war komplett in der Arbeit weggesperrt und kam nur zum Schlafen heim. Es stand wieder die Zertifizierung an und die Auditoren haben mich drei Tag lang durch den Fleischwolf gedreht. Wenigstens hat sich die Folter gelohnt und wir haben bestanden. Mein Weg von der Arbeit heute sah dann ungefähr so aus:


Samstag, 9. September 2017

KW 36/17 - Frühherbst

Frühherbst
Am vorletzten Freitag hat sich der Hochsommer verabschiedet und der Frühherbst hat Einzug gehalten. Vom Wetterbericht war ja wieder ganz dramatisch Temperatursturz mit Unwettern vorhergesagt. Aber der Herbst kam ganz friedlich hereingeschlichen. Ein wenig Wolken, ein bisschen Wind und dann kam der Regen, der in der Nacht zum Samstag ein ganz vorzügliches Schlaflied sang.
Mittlerweile hat die Sonne wieder das Regiment am Himmel und die Rosen haben sich doch zu einer zweiten Blührunde durchgerungen.





 Achtung, Feuer!
Wir mögen ja sehr gerne scharf und ich kultiviere auch jedes Jahr Chilis auf unserem Balkon, Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal einen orangen Habanero Calita angebaut. Er hat sehr viele Früchte angesetzt und nun konnten wir die ersten orange-farbenen Exemplare ernten. Heute haben wir ein gaaaanz kleines Stückchen davon probiert und ich kann euch sagen, dass man für die Dinger echt einen Waffenschein braucht. Ich bin was Schärfe anbelangt nicht zimperlich, aber DAS war absolut grenzwertig. Zunge und Lippen haben gebrannt wie der Teufel. Der Habanero erreicht 300.000 Scoville-Einheiten und liegt in der Schärfegrad-Skala im höchsten Bereich (10, 10+). Also nichts für zart besaitete Gemüter.



Letzte Ernte
In den letzten Tagen haben wir die letzten Tomaten und Gurken aus dem Garten geholt. Die Tomatenpflanzen sind nach der reichen Ernte, die sie uns heuer beschert haben, richtig fertig und kommen diese Wochen noch aus dem Haus. Die Gurken haben noch ein paar Blüten und Gürkchen dran. Mal sehen, ob das noch was wird.


Mittwoch, 6. September 2017

Libellen

Was bist du, kleines märchenhaftes Ding?
Nicht Käfer bist du und nicht Schmetterling. 
Mit deinen wunderfarbnen Flügelein
Wie Seide schillernd und wie Spinnweb fein,
So zart und leicht, dass dich ein Hauch entführt,
Dass kaum die Blüte deinen Kuss verspürt,
Was bist du, Libelle?

Bist du ein Traum, den einst ein Wandersmann
An dieses Wassers stillem Ufer spann?
Ein Lichtgedanke, der den müden Sinn
Ganz leise zog ins Land der Schönheit hin?
Ein kleines süßes, kaum geflüstert Lied,
Das ihm der Waldgeist von der Lippe riet?
Was bist du, Libelle?

Bist eine Seele du, so fein und zart,
Dass ihr das Menschenlos zu rauh und hart?
Die in dem lauten Treiben dieser Zeit
So durstig war nach Waldeseinsamkeit,
Dass sie der Sehnsucht magische Gewalt
Verzauberte in deine Duftgestalt?
Was bist du, Libelle? 
 (Emil Besser)



In diesen letzten Sommertagen begegnen mir Libellen immer wieder. Oft besuchen Sie uns im Garten und surren wie ein kleiner Minihubschrauber um uns herum. Letzte Woche hatte sich sogar eine Libelle in mein Büro verflogen. Nachdem sie mich in dem Bemühen, sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien, eine Weile durchs Büro gehetzt hatte, ließ sie sich schließlich doch dazu überreden, sich auf meine Hand zu setzen, die sie dann wieder in die Freiheit beförderte. Und sie stand mir für dieses Libellenmuster Modell.