Donnerstag, 23. Februar 2017

Hintersee und Zauberwald

Für Juttas DND habe ich wieder ein paar Bilder aus den Bergen von unserer Wanderung am letzten Wochenende mitgebracht. Diesmal ging es zum Hintersee und in den Zauberwald bei Ramsau im Berchtesgadener Land. Wir hatten wieder ein traumhaftes Wetter und die Berge zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Hier findet man auch sehr viele sog. Malerwinkel - also berühmte Ausblicke, die Maler und Fotografen gerne als Motiv nutzen.



Am Tag zuvor hatte es noch geschneit und von den Gipfeln wehten regelrechte Schneefontänen. Da bekommt der Ausdruck "Gipfelsturm" eine ganz neue Bedeutung.


Baumschatten auf dem vereisten Hintersee


Ein Spaziergang durch den Zauberwald ist ein ganz besonderes Erlebnis. Der Wald hat seinen Namen nicht von ungefähr, sondern wirkt tatsächlich verzaubert. Er ist völlig naturbelassen und der verschlungene Pfad führt direkt an der Ramsauer Ache entlang - einem Bergfluss, der munter über Stock und Stein springt.




 Blick auf die Schärtenspitze
 


Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau


Mittwoch, 22. Februar 2017

Shakshuka

Heute gibt es seit Längerem wieder einmal was aus der Hexenküche - und zwar ein  Gericht aus der hebräischen Küche namens Shakshuka. Es handelt sich dabei um pochierte Eier in einer scharf gewürzten Tomaten-Paprika Soße. Einfach aber sehr lecker.

Ihr braucht für 3 Personen:
2 Zwiebeln
1 große rote Paprika
Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten
3-4 frische Tomaten
2 Chilis
1/2 TL Chilipulver
1/2 TL Edelsüßpaprika
Salz
Pfeffer
6 Eier
Petersilie, Selleriegrün oder Koriandergrün

Zubereitung:
- Zwiebel und Paprika in Streifen schneiden.
- Tomaten in Würfeln schneiden.
- Chilis klein schneiden.
- Zwiebeln und Paprika in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten und dann 5 Minuten in der abgedeckten Pfanne köcheln lassen.
- Dann die geschälten Dosentomaten, die gewürfelten frischen Tomaten, die Chilis, das Chilipulver und den Edelsüßpaprika dazugeben und das ganze ohne Deckel weitere ca. 5 Minuten einkochen lassen.
- Mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen.
- Mit einem Löffel sechs Mulden in die eingekochte Soße drücken und jeweils ein Ei in eine Mulde vorsichtig hineingleiten lassen, so dass der Dotter ganz bleibt. Am besten ihr verwendet ganz frische Eier. Da sind Eiweiß und Eigelb noch schön kompakt und die Gefahr des Auseinanderlaufens ist geringer.
- Deckel auf die Pfanne geben und noch so lange kochen lassen, bis das Eiweiß fest und der Dotter von einer weißen Schicht überzogen ist. Das Eigelb muss noch flüssig sein.
- Nach Geschmack mit Petersilie, Selleriegrün oder Koriandergrün (oder einer Mischung aus allen drei) garnieren und servieren.

Wer es nicht so scharf möchte, kann die Menge an Chilis und Gewürzen auch reduzieren.


Donnerstag, 16. Februar 2017

Rund um den Großstaffn

Bei dem traumhaften Winterwetter letzten Samstag hat es uns wieder auf den Berg gezogen und ich habe ein paar Bilder für Juttas DND mitgebracht. Mit der Hochplattenbahn sind wir auf die Hochplatte bei Marquartstein gefahren und dann an der Staffn Alm vorbei Richtung Großstaffn gewandert.

Das war erstmal leichter gesagt als getan, denn obwohl die Wanderwege hier oben im Winter angeblich geräumt werden sollten, war das leider Fehlanzeige. Ein Teil des Weges ist hier in Privatbesitz und der Besitzer hat sich wohl geweigert, seinen Teil des Weges zu räumen bzw. räumen zu lassen. Nun ist ein (noch dazu relativ steiler) Aufstieg bei z.T. 25 cm Schnee nicht wirklich ein Kinderspiel und als wir den Rundweg um den Großstaffn endlich erreicht hatten, war ich ziemlich erledigt. Die Mühe hat sich jedoch gelohnt: der Rundweg war dann tatsächlich geräumt und bot traumhafte Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft.

Am Ende der Wanderung haben wir dann noch die letzten Sonnenstrahlen auf der Sonnenterrasse der Staffn Alm genossen. Schön war´s!

Blick auf den Schnappenberg


 
Blick auf den Friedenrath


 
Blick auf die Kampenwand


 
Staffn-Alm

Montag, 13. Februar 2017

Wanderung um den Abtsdorfer See

Heute zeige ich euch ein paar Bilder von unserer Wanderung um den Abtsdorfer See am vorletzten Wochenende. Die Sonne schaffte es da nicht so richtig durch die Hochnebeldecke, sorgte aber zusammen mit den Bäumen, Feldern und Bergen im Hintergrund für eine besondere, mystische Stimmung.

Der Abtsdorfer See in der Nähe von Laufen entstand vor 10000 Jahren am Ende der Würm-Kaltzeit beim Abschmelzen des Salzachgletschers und gilt als einer der wärmsten und fischreichsten Seen Bayerns. Einen besonderen Reiz bieten auch die vorgelagerten Feuchtgebiete des Haarmoores. Hier kann man in der warmen Jahreszeit zahlreiche Wiesenbrüter beobachten. Im Moment lässt sich von den Piepmätzen jedoch natürlich noch keiner blicken.

Der Rundweg um den See ist zweigeteilt: auf der einen Seite läuft man durch Wiesen und Feldern am Haarmoor vorbei und kann eine herrliche Landschaft mit Ausblick auf die Berge genießen. Die andere Hälfte des Weges läuft leider an der Bundesstraße entlang und ist alles andere als prickelnd. Schade, dass man für diesen Teil des Wanderweges keine andere Lösung gefunden hat.




 
Blick über das Haarmoos auf den Hochstaufen und Zwiesel

 
Der Ausblick bietet auch ein interessantes Motiv für den S/W-Fokus bei Christa

 
Blick auf Leobendorf

Sonntag, 12. Februar 2017

Kloster Baumburg

Gestern haben wir einen Ausflug in die Berge unternommen (davon erzähle ich euch noch im Lauf der Woche) und auf dem Heimweg sind wir am Kloster Baumburg vorbeigekommen, das 1107 erbaut wurde. Da dachte ich mir, dass ich ein Bild der Klosterkirche des ehemaligen Augustiner-Chorherren-Klosters für Lottas Projekt dalassen könnte. Da geht es nämlich heute um Gebäude.


Und wo ein Kloster ist, ist in Bayern auch die Klosterbrauerei nicht weit :D und so beschlossen wir im Bräustüberl einzukehren und uns ein leckeres Baumburger Klosterbier zu genehmigen. Abgesehen vom Bier ist es im Bräustüberl auch richtig griabig (Übersetzung für alle Nicht-Bayern: gemütlich) und das Essen ist ausgezeichnet.